performance mysteries

Da sitzt man also pflichtgemäß und tippt Diplom… Das heißt man würde gerne… Zur Sicherheit hatte ich mir erlaubt, meinem Word die Anweisung zu erteilen, alle Pfiff lang selbsttätig zu Speichern, um nicht am Ende noch die geistigen Ergüsse der letzten viertel Stunde zu verlieren. Nach den Warnungen einiger Mitglieder meiner diplomatischen Bezugsgruppe hatte ich mich ebenfalls dazu durchgerungen, die einzelnen Kapitel auf verschiedene Dateien zu verteilen, um der Leistung etwas Vorschub zu gewähren. Und dann das: er speicherte, der Rechner stand und nach ca. 10 Minuten konnte man die Arbeit auch schon wieder fortsetzen… hä? Was´n nu? Alles klar, wir brauchen Platz auf der Platte, es will ja ausgelagert werden… *lösch* Weiter geht´s… Watt? Wie jetz? *Vollstop* Kann ned sein… O.k. defragmentier mer mal… Stunden vergehen… *weitertipp* Wieder die gleiche Scheiße… Jetz machste mal sicherheitshalber ein Backup auf den Desktop, am Ende geht hier noch was komplett in Sack… *Kopier* estimated time of file arrival: 30 Min. … WAS???? Warum ich…? Und warum zum Henker hat das Drecks-Wordfile mit knapp 9 Seiten (ohne Grafiken) 100MB…??? Strg-A, Strg-C, Strg-N, Strg-V, Strg-S… 50kB… Hmmmmmmmm, dieses wohlig warme Gefühl des Sieges… Danke Microsoft… :evil:

2 Kommentare zu “performance mysteries”


  1. 1 Stefan

    Wieso nutzt du nicht tex (satzsystem) ist imho für eine diplomarbeit wesentlich besser geeignet. und schreibe niemals eine diplomarbeit auf windows. das riecht das und macht gerade dann spacken.

  2. 2 Ralf

    Tja, tex hab ich bei nem Kumpel auch schon gesehen, aber das is ned mein Ding… Ich mein ich hab das Studium bis hierher mit Word rumgebracht, dann wird das jetz ja wohl auch noch gehen… müssen…

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